Monatsrückblick – Dezember 2018

Anfang Dezember war ich in Berlin, dann eine Weile in Süddeutschland, Mitte des Monats dann wieder in Berlin, und dann wurde es spannend. Fast schon etwas zu spannend. Ich war bei einigen Bewerbungsprozessen in der finalen Phase und hatte bei mehreren das Gefühl, dass es für beide Seiten das richtige sein könnte. Aber sicher weiß man das ja erst wenn am Ende wirklich eine Zusage kommt. Und bevor ich die hatte, war es unglaublich spannend.

Dazu habe ich noch weitere neue Bewerbungsprozesse gestartet – man weiß ja nie – und gemerkt, dass es sehr schwer ist, sich auf diese so ganz einzulassen und alles zu geben, während man jeden Moment mit einer finalen Zusagen rechnet. Dann passierte vieles auf einmal: eine überraschendes Vertragsangebot mit dem ich schon nicht mehr gerechnet hatte und ein spontanes Gespräch über interessante Möglichkeiten in Berlin, und am gleichen Tag die Zusage aus Zürich. Alles an zwei Tagen.

Aber die Entscheidung war einfach. Der Job in Zürich ist genau das, was ich machen wollte, bei einem sehr interessanten Arbeitgeber, und mein Bauchgefühl war da ganz hilfreich und eindeutig. Ich habe Lust auf einen Neustart. Also geht es bald los – Zürich, ich freue mich auf dich! Und Berlin, dich werde ich natürlich vermissen, aber hauptsächlich die Menschen, die dort in den letzten 7 Jahren zu meinem Leben gehörten. Die werde ich möglichst oft besuchen.

Geschrieben:

Im Dezember habe ich nichts (öffentlich) geschrieben, was über die 280 Zeichen eines Tweets hinaus ging. Zwar hätte ich die Zeit dafür finden können, ich habe aber zu viel anderes im Kopf gehabt.

Gehört:

Meine meistgehörten Künstler im Dezember laut last.fm:

Zu meiner 2018-Playlist ist nur ein Track von Nativ dazu gekommen Schweizer Rap, passend zu meinem zukünftigen Wohnort.

Bücher:

Hinter dem Link findet ihr jeweils meine Bewertung und eine Rezension. Phasenweise habe ich im Dezember vier Bücher gleichzeitig gelesen und je nach Laune abgewechselt, deshalb habe ich aber auch wenig fertig gelesen.

Links:

Bewegt:

Ungefähr 26 Kilometer bin ich gelaufen, hauptsächlich in der ersten Hälfte des Monats. Danach war ich ohne Laufsachen in Berlin und anschließend hab ich mir irgendwie einen Nerv eingeklemmt und dann war Weihnachten, also war ich beschäftigt mit Essen.

Kurz vor Jahresende ging es dann ins schöne Saastal und ich war einen Tag Snowboarden – allerdings nur einen Tag denn…

Geärgert:

… auf der ersten Abfahrt in Saas-Fee hat es mich irgendwie blöd auf eine Eisplatte gelegt und damit war dann mein Steißbein hinüber und das Snowboarden vorerst vorbei.

Gefreut:

Die größte Freude diesen Monat war natürlich, als ich die finale Zusage von meinem neuen Arbeitgeber bekam, weil die Stelle so gut passt und weil ich nun endlich weiß, wie es weitergehen wird.

Hier geht’s zum Monatsrückblick vom November 2018.

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Monatsrückblick – November 2018

Der Monatsrückblick kommt dieses mal etwas spät, es war einfach zu viel los, was wichtiger war – aber der Vollständigkeit halber liefer ich noch kurz und knapp nach.

Im November habe ich mich um alles Mögliche gekümmert, Bewerbungen geschrieben, ein paar gute Bücher gelesen und natürlich Zeit mit den Omas verbracht. Ein schönes kleines Projekt diesen Monat waren die kleinen “Männle” – winterlich gekleidete Holzfiguren, für die meine Mutter Mützen und Schals gestrickt hat. Außerdem haben wir im Etsy-Shop jetzt auch Filzhausschuhe für Kinder

Gegen Monatsende war ich eine Woche in Berlin, habe interessante Gespräche geführt, Freunde getroffen und war ungefähr zwei Mal am Tag essen 🙂

Geschrieben:

Gehört:

Meine meistgehörten Künstler im Oktober laut last.fm:

Wie man sieht, habe ich besonders gern meine Neuentdeckung gehört, Famoso & Lafleur. Ganz entspannter Hiphop. Inspiriert durch “Luke Cage” (die Serie) habe ich auch häufig Wu-Tang Clan gehört. Leider fehlt in der Statistik alles, was ich auf dem Homepod über Apple Music gehört habe. Für mich das Mixtape des Monats: A Clan Called Wu – Enter The Marauders (Wu vocals over ATCQ beats).

Meine handkuratierte 2018-Playlist bei Spotify hat nur wenige Updates bekommen, aber insgesamt ist sie schon ganz schön geworden bisher.

Gelesen:

Hinter dem Link findet ihr jeweils meine Bewertung und eine Rezension.

Geklickt, gelesen, gut gefunden:

Bewegt:

Ungefähr 50 Kilometer Laufen. Nach meiner Erkältung im Oktober, hab ich mir wieder so einigermaßen eine Laufroutine angewöhnt. Draußen im Kreis rennen tut einfach dem Kopf und der Lunge gut.

Hier geht’s zum Monatsrückblick vom Oktober 2018.

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Meine Mutter hat wieder fleißig gestrickt und ich habe fleißig…

Meine Mutter hat wieder fleißig gestrickt und ich habe fleißig fotografiert. Diese und weitere neue Produkte befinden sich jetzt im Etsy-Shop Susanne Strickt Zu Viel. Ganz neu im Sortiment sind die gefilzten Hausschuhe für Kinder, die wir auch mit rutschfester Sohle anbieten. Davon sind bereits mehrere Paare im Shop – weitere Exemplare sind bereits fertig aber wir warten noch darauf, dass der Regen aufhört und die Sonne sich zeigt, um ein Fotoshooting im Garten machen zu können.

Für meine treuen Leserinnen und Leser dieses Blogs habe ich einen Rabatt eingerichtet, der bis zum 16.12. gültig ist – also perfekt für das ein oder andere Weihnachtsgeschenk. Gebt beim Kauf einfach den Code BLOGBLEISTIFT10 ein, um 10 % Rabatt zu erhalten.

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Monatsrückblick – Oktober 2018

Ungefähr ein Mal im Jahr bin ich erkältet, meist im Herbst. Und dieses Mal hat es mich im Oktober erwischt – obwohl der Oktober temperaturmäßig und gefühlt zur Hälfte aus Sommer und zur anderen Hälfte aus Winter bestand. Oder vielleicht gerade deswegen. Oder halt einfach so. Jedenfalls war das der allgemeinen (oder eher meiner) Stimmung zwar nicht besonders zuträglich, da meine sportlichen Möglichkeiten eingeschränkt waren, aber so schlimm war es nun auch wieder nicht. Dafür habe ich etwas mehr gelesen.

Erwähnenswert ist vielleicht auch, dass ich Geburtstag hatte. Ein schöner Tag, an dem ich bei strahlendem Sonnenschein mit meiner Familie eine Wanderung am Bodensee gemacht habe und abends noch die Omas zum Essen da waren. Alles hat gepasst.

Im Oktober ist bei uns in Hilzingen immer das Kirchweih Fest, da war ich nun auch mal wieder dabei, vor allem im Festzelt, wo ich viel fotografiert und ein bisschen Bier gezapft habe.

Dann war ich wieder mal ein paar Tage in Berlin, mit Leuten reden. Hauptsächlich mit Freund*innen, mit potenziellen Arbeitgebern und mit tollen Menschen aus der “Ladies That UX” community. Da habe ich bemerkt, dass Berlin mir schon fehlt, oder vielleicht fehlt mir auch meine eigene Wohnung zu haben. Interessante Feststellung, aber die Zeit mit meinen Omas hier im Süden ist noch nicht vorbei und das ist auch gut so, denn sie ist einmalig und immer noch gut. Da fällt mir auf: ich könnte mal über meinen Alltag hier schreiben, also wie so ein typischer Tag aussieht wenn man so eine sogenannte “Auszeit mit den Omas” macht – interessiert euch das?

Geschrieben:

Tja, leider nichts, was ich euch zeigen kann. Aber bald gibt’s wieder mehr von mir zu lesen, hier und auch mal an anderer Stelle.

Gehört:

Meine meistgehörten Alben im Oktober laut last.fm (Link zu meinem Profil):

Mein Highlight bei den Neuerscheinungen war das neue Album von Ska-P, die ich mit 15 zum ersten Mal bei einem kleinen Festival in Konstanz live gesehen habe und seitdem immer wieder gern höre, besonders wenn ich mich etwas antriebslos fühle, denn das können sie, die Hörer*innen antreiben.
Somit ist es auch keine Überraschung, dass mein Lieblingslied im Oktober A Chitón von Ska-P war.
Dieses und weitere gute Stücke befinden sich auch in meiner 2018-Playlist auf Spotify.

Gelesen:

Prof. Dr. Valter Longo – Iss dich jung* (★★★★☆)
Wie kann man bei guter Gesundheit über 100 Jahre alt werden? Man hat beim Lesen gemerkt, dass Prof. Dr. Valter Longo es auch oder insbesondere für sich selbst herausfinden will, und ich finde gut, dass er jeweils dazu schreibt, wie die Auswirkungen seines Ernährungskonzepts (Longevità-Diät plus sog. Scheinfasten) auf verschiedene Krankheiten bereits in Studien erforscht wurde bzw. in welchen Bereichen es sich nur um eine Vermutung handelt. Auch erwähnt er regelmäßig, für wen sich der Ansatz nicht eignet und was man ab einem Alter von 65-70 beachten muss (mehr Protein). Ich empfehle dieses Buch allen, die an einem langen und gesunden Leben interessiert sind. Und vor allem empfehle ich es allen, die etwas zum Thema lesen wollen, was nicht durch Voreingenommenheit bzgl. Paleo/Veganismus/Low-Carb/whatever-Ernährungsweisen vorbelastet ist, sondern ergebnisoffen rangeht.

Jan Böttcher – Das Kaff* (★★★☆☆) 
Darüber hab ich eine kleine Rezension hier auf dem Blog veröffentlicht 

Imre Kertész – Roman eines Schicksallosen* (★★★★★) (Literaturnobelpreis 2002) 
Sowas habe ich noch nie gelesen. Die Perspektive des staunenden 15-jährigen, der aus Budapest nach Auschwitz und Buchenwald deportiert wird, scheint irgendwie so typisch für einen Jungen in dem Alter, zumindest am Anfang, gegen Ende klingt er eher wie ein 80-jähriger kluger Mann, der viel erlebt hat – und das hat er ja auch.

“Auf jeden Fall, das musste ich zugeben, war ich da, und diese Tatsache erneuerte sich unbestreitbar in jedem Augenblick, dauerte fort, dauerte noch immer und dauerte auch weiterhin beständig an.”

Alain De Botton – Die Freuden der Langeweile* (★★★★☆) 

Eine Sammlung kleiner Essays, die zum Nachdenken anregen. Am Besten fand ich das über Arbeit und Glück. Erst hab ich nur ein paar der Essays gelesen weil es ein Geschenk war, dann hab ich es mir selbst noch für den Kindle geholt, um auch den Rest zu lesen.

Liv Strömquist – Der Ursprung der Welt* (★★★★★) 
Ich hatte das Buch, eine Sammlung von Comics, schon seit fast einem Jahr zuhause stehen und es ist mir schleierhaft, wieso ich erst jetzt gelesen habe. Es ist interessant und humorvoll. Es geht um die Kulturgeschichte der Vulva – von der Bibel bis Freud, vom unbeholfenen Biologieunterricht bis hin zur aktuellen Tamponwerbung. Ich bin jetzt großer Fan von Liv Strömquist 🙂 Und eventuell hat sie mich dazu inspiriert, wieder mehr zu zeichnen, denn ein paar Tage später fing ich an, täglich ein paar kleine Comic-ähnliche Zeichnungen mit Filzstift zu erstellen. (Dazu später mehr.)

Alle Bücher die ich lese oder als Hörbuch höre, trage ich in mein Lesetagebuch ein.

Geklickt, gelesen, gut gefunden:

Gekauft:

  • Nahrungsergänzung, nämlich Vitamin D (für die dunkle Jahreszeit) und solche pflanzlichen Omega 3-Dinger, das braucht man ja auch.
  • Eine Hand voll Bücher
  • Zum Geburtstag habe ich mir den Apple HomePod gegönnt, da ich zuletzt keine Musikanlage oder ähnliches mehr hatte. Jetzt freu ich mich sehr, meine Musik in guter Qualität und ohne Kopfhörer hören zu können.

Bewegt:

Nicht viel, war ja erkältet. Ein Lauf, eine Wanderung, ein Spaziergang, das war’s.

Geärgert:

Darüber, dass mir ständig Werbung auf Social Media Plattformen von Unternehmen angezeigt wird, von denen ich eine Absage bekommen habe. Ich komme ja mit Absagen ganz gut klar, aber das geht mir doch etwas auf den Zeiger. Vielleicht sollte ich auch Werbung für mich schalten, die die Unternehmen sehen, denen ich abgesagt habe, hehe.
Abgesehen davon hab ich mich natürlich über die Erkältung geärgert, ist ja klar.

Gefreut:

Über meinen schönen Geburtstag und über viele kleine Dinge, aber auch ganz allgemein darüber, dass ich gerade da bin wo ich bin und mein Ding mache.

Hier geht’s zum Monatsrückblick vom September 2018.

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Sarah Cooper zeigt die Unterschiede zwischen Angestelltendasein…

Sarah Cooper zeigt die Unterschiede zwischen Angestelltendasein und Selbständigkeit, zwar humorvoll, aber doch mit einer wichtigen Botschaft. Das Gras ist nämlich nicht immer grüner auf der anderen Seite, wir denken aber häufig, dass es uns besser ginge, wenn wir das tun, was wir gerade nicht tun.

Jetzt frage ich mich nur, wie es wäre wenn man beides kombiniert. Also z.B. drei Tage als Angestellte arbeiten und zwei Tage pro Woche Zeit haben für eigene Projekte. Das könnte entweder ziemlich cool sein, weil Sicherheit und kreativem Unternehmertum kombiniert werden, oder es wäre total anstrengend, weil man mehrere Erwartungen erfüllen muss. Die des Arbeitgebers und die eigenen, wobei letztere dazu führen können, dass man seine Freizeit komplett mit selbst aufgebrummter Arbeit verstopft und nie mehr abschaltet. Man müsste es wohl einfach mal ausprobieren.

→ mehr aus dieser Reihe von Sarah Cooper

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Sarah Cooper zeigt die Unterschiede zwischen Angestelltendasein…

Sarah Cooper zeigt die Unterschiede zwischen Angestelltendasein und Selbständigkeit, zwar humorvoll, aber doch mit einer wichtigen Botschaft. Das Gras ist nämlich nicht immer grüner auf der anderen Seite, wir denken aber häufig, dass es uns besser ginge, wenn wir das tun, was wir gerade nicht tun.

Jetzt frage ich mich nur, wie es wäre wenn man beides kombiniert. Also z.B. drei Tage als Angestellte arbeiten und zwei Tage pro Woche Zeit haben für eigene Projekte. Das könnte entweder ziemlich cool sein, weil Sicherheit und kreativem Unternehmertum kombiniert werden, oder es wäre total anstrengend, weil man mehrere Erwartungen erfüllen muss. Die des Arbeitgebers und die eigenen, wobei letztere dazu führen können, dass man seine Freizeit komplett mit selbst aufgebrummter Arbeit verstopft und nie mehr abschaltet. Man müsste es wohl einfach mal ausprobieren.

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