Kitzsteinhorn, März 2018Letzte Woche hatte ich Urlaub, es war…

Kitzsteinhorn, März 2018

Letzte Woche hatte ich Urlaub, es war ein recht klassischer Skiurlaub mit Freunden, wie ich ihn schon seit Jahren nicht mehr hatte. Dazu gehörte, um 7 Uhr aufzustehen (statt wie momentan um 8 Uhr im Alltag), den ganzen Tag draußen in den Bergen an der frischen Luft zu sein (das Beste von allem), mittags eine entspannte Pause im Gipfelrestaurant zu machen (ich vermisse die Kaspressknödelsuppe jetzt schon), und abends frühzeitig ins Bett zu gehen, weil die viele frische Luft und überdurchschnittlich anstrengende Aktivität so angenehm kaputt macht.

Ein besonderes Erlebnis war die Abfahrt im Gelände, vom Kitzsteinhorn ins Mühlbachtal hinunter bis in das Dorf Niedernsill. Die Abfahrt ist bekannt unter dem Namen “Schmiedinger Nord”, hat eine Länge von ca. 11 Kilometern und man legt einen Höhenunterschied von 2000 Metern zurück. (Mehr Infos hier) Besonders aufregend war der erste Hang (siehe Bild ganz oben links), da mussten wir an Felsen vorbei einzeln ohne anzuhalten bis zu einem kleinen Gegenhügel abfahren. Als ich dort oben stand und als erste losfahren sollte, hatte ich ziemlich Angst, war aber umso glücklicher, als ich es geschafft hatte die Angst zu überwinden, mich zu konzentrieren, auf meine Fähigkeiten zu verlassen, und voller Adrenalin dort abzufahren. An dieser Stelle sei erwähnt, dass wir gut informiert und angemessen ausgestattet waren, mit Piepser, Sonde und Schaufel, aber vor allem mit einem Freund, der sich auskennt und diese Freeride Tour schon häufiger gemacht hat.

Der Rest der Strecke war auch etwas herausfordernd aber hauptsächlich einfach nur schön – ein tolles Erlebnis! Bei unserer Rast an einer Alm trafen wir vier Snowboarder, die vor Kurzem ein Youtube-Video produziert haben, in dem diese Freeride Abfahrt auch vorkommt (schaut mal rein, ich find’s ganz cool gemacht, man merkt vor allem was für ein Spaß dahinter steckt – allerdings wirkt das in deren Video teilweise etwas gefährlich, bei uns war weniger Action, keine Sorge!). Als wir unten im Tal ankamen mussten wir ein paar Hundert Meter durch das Dort laufen, konnten dann nochmal ein kleines Stück über eine schneebedeckte Wiese abfahren, und sind dann von dort mit einer romantischen Schmalspurbahn zurück nach Piesendorf zu unserer Unterkunft gefahren. Was für ein Tag!

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