Okay, ich lege mich fest, das wird der Sommerhit 2018 🍹

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Avoiding meat and dairy is ‘single biggest way’ to reduce your impact on Earth

Avoiding meat and dairy is ‘single biggest way’ to reduce your impact on Earth:

“A vegan diet is probably the single biggest way to reduce your impact on planet Earth, not just greenhouse gases, but global acidification, eutrophication, land use and water use,” said Joseph Poore, at the University of Oxford, UK, who led the research. “It is far bigger than cutting down on your flights or buying an electric car,” he said, as these only cut greenhouse gas emissions.

The research also found grass-fed beef, thought to be relatively low impact, was still responsible for much higher impacts than plant-based food. “Converting grass into [meat] is like converting coal to energy. It comes with an immense cost in emissions,” Poore said.

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Monatsrückblick – Mai 2018

In diesem Monat hat meine Oma- und Freelancing Zeit begonnen. Die erste Woche verbrachte ich noch in Berlin und hatte gutes Programm. In den Mai reinfeiern mit einer Geburtstagsparty, den Tag der Arbeit mit einem Brunch bei Freunden, dann zwei Tage re:publica und schlussendlich: Sachen packen und ab in den Süden. Seit fast vier Wochen bin ich jetzt in Süddeutschland und bisher läuft alles ungefähr so wie ich es mir vorgestellt hatte. Fast jeden Tag gibt es etwas zu tun. Ich kann mit den Omas Erledigungen und Ausflüge machen oder bei ihren üblichen Aktivitäten dabei sein. Beim Frühstück mit Freundinnen, beim Bridge spielen. Man kann sich Zeit lassen, gute Gespräche führen und voneinander lernen.

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Keine klassische Routine zu haben und nicht täglich in ein Büro zu gehen, war bisher kein Problem – im Gegenteil. Ich habe zurzeit genug Motivation und Ideen, um mich an den Laptop zu setzen und etwas zu produzieren (momentan hauptsächlich Blogartikel für mich selbst, bei Gelegenheit aber auch für Kunden), ein Konzept für eine neue Idee auszuarbeiten und den Bedarf zu recherchieren, oder mich auf die Hochzeitsfotografie vorzubereiten.
Außerdem bewerbe ich mich zurzeit auf ausgeschriebene Product Management Stellen, die sich interessant anhören, vor allem im Bereich mobile Apps. Falls ihr dazu Tipps oder Fragen habt, meldet euch gerne. Meinen Lebenslauf findet man bei Xing oder LinkedIn.

Geschrieben:

Gehört:

Gelesen:

  • Rutger Bregman – Utopia for Realists* (★★★★☆) Wie der Name schon sagt, ein gutes Buch für alle, die sich für Konzepte interessieren, die irgendwie die Welt verbessern könnten. Es geht z.B. um die Geschichte der Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens und darum, dass die Öffnung von Grenzen verdammt viele Probleme lösen würde.
  • Thich Nhat Hanh – achtsam sprechen – achtsam zuhören* (★★★★☆). Thich Nhat Hanh ist ein vietnamesischer buddhistischer Mönch. Aus diesem Buch habe ich einiges mitgenommen und werde es bestimmt bald nochmal durchblättern, um mich an die Mantras zu erinnern.
  • Paul Arden – It’s Not How Good You Are, It’s How Good You Want to Be* (★★★★☆). Leicht verdauliche inspirierende Häppchen zu verschiedenen Themen wie Kreativität, Kommunikation, Fehlerkultur usw. Für mich eignet sich sowas gut als Motivation morgens, auch wenn nicht viel “Neues” drin steckt.
  • Nick Hornby – High Fidelity* (★★★☆☆). Eins dieser Bücher, in denen es ständig um Musik geht. Da kann man direkt mit in die Geschichte reinhören. Es gibt praktischerweise schon eine Playlist auf Spotify. In dem Buch passiert zwar nicht viel – es geht um die gescheiterten Beziehungen des Erzählers – aber doch ist es irgendwie fesselnd. Es geht auch nicht nur um Musik, auch darum was man sich eigentlich von einer Beziehung und vom Leben generell erwartet.
  • Margarete Stokowski – Untenrum frei* (★★★★★). Von diesem Buch war ich begeistert, aber das hat mich selbst nicht überrascht, denn ich finde auch so ziemlich jede Kolumne von ihr richtig gut. In “Untenrum frei” geht es um das Aufwachsen als Mädchen, um Gewalterfahrungen, Liebe, Sex und wie man durch all die Erlebnisse dann doch politisch wird, um etwas zu verbessern.

Alle Bücher, die ich lese, trage ich in mein Lesetagebu.ch ein, damit ich das irgendwann nochmal nachschauen kann.
Man kann sich auch Ziele setzen. Mein Jahresziel waren ursprünglich 20 Bücher, aber da ich jetzt Ende Mai schon bei 18 Büchern bin, habe ich das neulich spontan auf 52 hochgesetzt, also für jede Kalenderwoche eins. (Obwohl ich immer wieder den Fehler mache, Ziele hochzusetzen, wenn ich sie beinahe erreicht habe, das neue Ziel dann nicht zu erreichen, und am Ende dann nicht so richtig ein Erfolgsgefühl zu haben.)

Geklickt:

Gekauft:

Bewegt:

7 Mal Fitnessstudio. Endlich habe ich mal einen Trainingsplan für den Freihantelbereich. Und eine professionelle Körperanalyse habe ich auch bekommen. Das Gerät sagt, ich könnte mehr Muskeln vertragen (und mehr Fett eigentlich auch) und obwohl ich das schon länger vorhabe, hat das bisher nicht so richtig deutlich funktioniert. Aber jetzt bin ich schlauer, denn das Gerät konnte mir auch meinen Grundumsatz an Kalorien sagen und ich weiß jetzt, dass ich an Trainingstagen mindestens 2000 Kalorien zu mir nehmen sollte, um meinen Bedarf zu decken und darüber hinaus Muskelwachstum möglich zu machen. Ich finde sowas ja total interessant. (Heute hab ich mal spontan “Fernstudium Ernährungswissenschaften” gegoogelt, aber das war nur so ein Flausen in meinem Kopf). Laufen war ich nur ein Mal oder so, weil mich in den letzten drei Wochen mein Knie mit Schmerzen davon abgehalten hat. Auf dem Fahrrad habe ich im Mai ca. 64 Kilometer zurückgelegt.


Hier geht’s zum Monatsrückblick April 2018.

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1. Juni 2018 — 07:31 — Gurro, Piemont, ItalienIch wollte drei…

1. Juni 2018 — 07:31 — Gurro, Piemont, Italien

Ich wollte drei Tage hier bleiben aber vielleicht bleibe ich einfach drei Jahre.

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Voice UI – User Experience Herausforderungen

English Version of this post

Voice Apps bzw. Interfaces sind die größte Neuerung und UX Herausforderung seit Erfindung des iPhones, aber es gelten noch immer die klassischen Usability Prinzipien.
Um zu verstehen, wie Voice Apps funktionieren sollten und wie Menschen damit umgehen, müssen wir die menschliche Kommunikation verstehen und nachvollziehen, dass die NutzerInnen eine Erwartungshaltung haben, die darauf basiert wie sie üblicherweise durch Sprache kommunizieren.

Erst einmal ist es wichtig, den Usern genügend Infos darüber zu geben, was sie tun können. Außerdem muss man ihnen die Einschränkungen verständlich machen, insbesondere dass aktuell kein richtiger Dialog entstehen kann.
Bei der Konzeption versucht man, die Absicht der NutzerInnen zu antizipieren: man kann zwar nicht alle Absichten vorhersehen, aber man kann eine Infrastruktur schaffen, die Kontext-bezogen funktioniert. Hierfür startet man am besten mit einem konkreten Use Case und versucht die Intention des Users an jedem Punkt der Konversation zu antizipieren, um eine passende Antwort parat zu haben. Damit das funktioniert ist es wichtig, gut zu planen, detailliert zu konzipieren und mit diversen potentiellen NutzerInnen zu testen.

Was kann die App?

Nutzer können nicht sehen, wo sie in der VUI sind, also muss man ihnen sagen, welche Funktionen sie nutzen und nutzen können und dabei die richtige Menge an Infos bieten. Je nach Thema der Voice App braucht man eine passende Einführung, um über die Möglichkeiten der App zu informieren.

Wie strukturiert man die Konversation?

Hinsichtlich der Konversation gibt es ein paar grundlegende hilfreiche Regeln. Ja/Nein-Fragen bieten sich an, weil sie unkompliziert sind und die NutzerInnen sie gut beantworten können. Pro Interaktion empfiehlt Amazon maximal drei Optionen. Außerdem sollte man die Möglichkeit bieten, aus der Konversation/Anfrage auszusteigen und neu anzufangen, falls eine falsche Abzweigung genommen wurde. Falls die Voice App etwas nicht versteht, sollte eine sinnvolle Antwort gegeben werden (Bitte wiederholen, bitte langsamer reden, oder andere Fragen vorschlagen), sodass keine Sackgasse entsteht sondern eine Hilfestellung gegeben wird.

Ausblick

Momentan fehlt Voice User Interfaces die Fähigkeit, weiter zu gehen als einfache Anweisungen zu verarbeiten. Sie sollten noch mehr „conversational“ werden, sodass man tatsächlich eine Unterhaltung mit ihnen führen kann. Um das zu erreichen, müssen sie sich die Vergangenheit merken: sowohl vergangene Konversationen als auch das, was die NutzerIn im Verlauf der aktuellen Konversation gesagt hat. Es wird auch nötig sein, dass Voice Apps und andere Apps und Geräte besser miteinander verknüpft werden, damit man in unterschiedlichem Kontext von Voice zu visueller Darstellung z.B. auf dem Laptop wechseln kann. („Alexa, schick das an mein iPhone“).


Weitere Leseempfehlungen zu dem Thema:

Mein vorheriger Beitrag zum Thema: Voice UI – was ist das und braucht man das?

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Voice UI – User Experience Herausforderungen

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Voice Apps bzw. Interfaces sind die größte Neuerung und UX Herausforderung seit Erfindung des iPhones, aber es gelten noch immer die klassischen Usability Prinzipien.
Um zu verstehen, wie Voice Apps funktionieren sollten und wie Menschen damit umgehen, müssen wir die menschliche Kommunikation verstehen und nachvollziehen, dass die NutzerInnen eine Erwartungshaltung haben, die darauf basiert wie sie üblicherweise durch Sprache kommunizieren.

Erst einmal ist es wichtig, den Usern genügend Infos darüber zu geben, was sie tun können. Außerdem muss man ihnen die Einschränkungen verständlich machen, insbesondere dass aktuell kein richtiger Dialog entstehen kann.
Bei der Konzeption versucht man, die Absicht der NutzerInnen zu antizipieren: man kann zwar nicht alle Absichten vorhersehen, aber man kann eine Infrastruktur schaffen, die Kontext-bezogen funktioniert. Hierfür startet man am besten mit einem konkreten Use Case und versucht die Intention des Users an jedem Punkt der Konversation zu antizipieren, um eine passende Antwort parat zu haben. Damit das funktioniert ist es wichtig, gut zu planen, detailliert zu konzipieren und mit diversen potentiellen NutzerInnen zu testen.

Was kann die App?

Nutzer können nicht sehen, wo sie in der VUI sind, also muss man ihnen sagen, welche Funktionen sie nutzen und nutzen können und dabei die richtige Menge an Infos bieten. Je nach Thema der Voice App braucht man eine passende Einführung, um über die Möglichkeiten der App zu informieren.

Wie strukturiert man die Konversation?

Hinsichtlich der Konversation gibt es ein paar grundlegende hilfreiche Regeln. Ja/Nein-Fragen bieten sich an, weil sie unkompliziert sind und die NutzerInnen sie gut beantworten können. Pro Interaktion empfiehlt Amazon maximal drei Optionen. Außerdem sollte man die Möglichkeit bieten, aus der Konversation/Anfrage auszusteigen und neu anzufangen, falls eine falsche Abzweigung genommen wurde. Falls die Voice App etwas nicht versteht, sollte eine sinnvolle Antwort gegeben werden (Bitte wiederholen, bitte langsamer reden, oder andere Fragen vorschlagen), sodass keine Sackgasse entsteht sondern eine Hilfestellung gegeben wird.

Ausblick

Momentan fehlt Voice User Interfaces die Fähigkeit, weiter zu gehen als einfache Anweisungen zu verarbeiten. Sie sollten noch mehr „conversational“ werden, sodass man tatsächlich eine Unterhaltung mit ihnen führen kann. Um das zu erreichen, müssen sie sich die Vergangenheit merken: sowohl vergangene Konversationen als auch das, was die NutzerIn im Verlauf der aktuellen Konversation gesagt hat. Es wird auch nötig sein, dass Voice Apps und andere Apps und Geräte besser miteinander verknüpft werden, damit man in unterschiedlichem Kontext von Voice zu visueller Darstellung z.B. auf dem Laptop wechseln kann. („Alexa, schick das an mein iPhone“).


Weitere Leseempfehlungen zu dem Thema:

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Voice Apps bzw. Interfaces sind die größte Neuerung und UX Herausforderung seit Erfindung des iPhones, aber es gelten noch immer die klassischen Usability Prinzipien.
Um zu verstehen, wie Voice Apps funktionieren sollten und wie Menschen damit umgehen, müssen wir die menschliche Kommunikation verstehen und nachvollziehen, dass die NutzerInnen eine Erwartungshaltung haben, die darauf basiert wie sie üblicherweise durch Sprache kommunizieren.

Erst einmal ist es wichtig, den Usern genügend Infos darüber zu geben, was sie tun können. Außerdem muss man ihnen die Einschränkungen verständlich machen, insbesondere dass aktuell kein richtiger Dialog entstehen kann.
Bei der Konzeption versucht man, die Absicht der NutzerInnen zu antizipieren: man kann zwar nicht alle Absichten vorhersehen, aber man kann eine Infrastruktur schaffen, die Kontext-bezogen funktioniert. Hierfür startet man am besten mit einem konkreten Use Case und versucht die Intention des Users an jedem Punkt der Konversation zu antizipieren, um eine passende Antwort parat zu haben. Damit das funktioniert ist es wichtig, gut zu planen, detailliert zu konzipieren und mit diversen potentiellen NutzerInnen zu testen.

Was kann die App?

Nutzer können nicht sehen, wo sie in der VUI sind, also muss man ihnen sagen, welche Funktionen sie nutzen und nutzen können und dabei die richtige Menge an Infos bieten. Je nach Thema der Voice App braucht man eine passende Einführung, um über die Möglichkeiten der App zu informieren.

Wie strukturiert man die Konversation?

Hinsichtlich der Konversation gibt es ein paar grundlegende hilfreiche Regeln. Ja/Nein-Fragen bieten sich an, weil sie unkompliziert sind und die NutzerInnen sie gut beantworten können. Pro Interaktion empfiehlt Amazon maximal drei Optionen. Außerdem sollte man die Möglichkeit bieten, aus der Konversation/Anfrage auszusteigen und neu anzufangen, falls eine falsche Abzweigung genommen wurde. Falls die Voice App etwas nicht versteht, sollte eine sinnvolle Antwort gegeben werden (Bitte wiederholen, bitte langsamer reden, oder andere Fragen vorschlagen), sodass keine Sackgasse entsteht sondern eine Hilfestellung gegeben wird.

Ausblick

Momentan fehlt Voice User Interfaces die Fähigkeit, weiter zu gehen als einfache Anweisungen zu verarbeiten. Sie sollten noch mehr „conversational“ werden, sodass man tatsächlich eine Unterhaltung mit ihnen führen kann. Um das zu erreichen, müssen sie sich die Vergangenheit merken: sowohl vergangene Konversationen als auch das, was die NutzerIn im Verlauf der aktuellen Konversation gesagt hat. Es wird auch nötig sein, dass Voice Apps und andere Apps und Geräte besser miteinander verknüpft werden, damit man in unterschiedlichem Kontext von Voice zu visueller Darstellung z.B. auf dem Laptop wechseln kann. („Alexa, schick das an mein iPhone“).


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Voice Apps bzw. Interfaces sind die größte Neuerung und UX Herausforderung seit Erfindung des iPhones, aber es gelten noch immer die klassischen Usability Prinzipien.
Um zu verstehen, wie Voice Apps funktionieren sollten und wie Menschen damit umgehen, müssen wir die menschliche Kommunikation verstehen und nachvollziehen, dass die NutzerInnen eine Erwartungshaltung haben, die darauf basiert wie sie üblicherweise durch Sprache kommunizieren.

Erst einmal ist es wichtig, den Usern genügend Infos darüber zu geben, was sie tun können. Außerdem muss man ihnen die Einschränkungen verständlich machen, insbesondere dass aktuell kein richtiger Dialog entstehen kann.
Bei der Konzeption versucht man, die Absicht der NutzerInnen zu antizipieren: man kann zwar nicht alle Absichten vorhersehen, aber man kann eine Infrastruktur schaffen, die Kontext-bezogen funktioniert. Hierfür startet man am besten mit einem konkreten Use Case und versucht die Intention des Users an jedem Punkt der Konversation zu antizipieren, um eine passende Antwort parat zu haben. Damit das funktioniert ist es wichtig, gut zu planen, detailliert zu konzipieren und mit diversen potentiellen NutzerInnen zu testen.

Was kann die App?

Nutzer können nicht sehen, wo sie in der VUI sind, also muss man ihnen sagen, welche Funktionen sie nutzen und nutzen können und dabei die richtige Menge an Infos bieten. Je nach Thema der Voice App braucht man eine passende Einführung, um über die Möglichkeiten der App zu informieren.

Wie strukturiert man die Konversation?

Hinsichtlich der Konversation gibt es ein paar grundlegende hilfreiche Regeln. Ja/Nein-Fragen bieten sich an, weil sie unkompliziert sind und die NutzerInnen sie gut beantworten können. Pro Interaktion empfiehlt Amazon maximal drei Optionen. Außerdem sollte man die Möglichkeit bieten, aus der Konversation/Anfrage auszusteigen und neu anzufangen, falls eine falsche Abzweigung genommen wurde. Falls die Voice App etwas nicht versteht, sollte eine sinnvolle Antwort gegeben werden (Bitte wiederholen, bitte langsamer reden, oder andere Fragen vorschlagen), sodass keine Sackgasse entsteht sondern eine Hilfestellung gegeben wird.

Ausblick

Momentan fehlt Voice User Interfaces die Fähigkeit, weiter zu gehen als einfache Anweisungen zu verarbeiten. Sie sollten noch mehr „conversational“ werden, sodass man tatsächlich eine Unterhaltung mit ihnen führen kann. Um das zu erreichen, müssen sie sich die Vergangenheit merken: sowohl vergangene Konversationen als auch das, was die NutzerIn im Verlauf der aktuellen Konversation gesagt hat. Es wird auch nötig sein, dass Voice Apps und andere Apps und Geräte besser miteinander verknüpft werden, damit man in unterschiedlichem Kontext von Voice zu visueller Darstellung z.B. auf dem Laptop wechseln kann. („Alexa, schick das an mein iPhone“).


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Voice Apps bzw. Interfaces sind die größte Neuerung und UX Herausforderung seit Erfindung des iPhones, aber es gelten noch immer die klassischen Usability Prinzipien.
Um zu verstehen, wie Voice Apps funktionieren sollten und wie Menschen damit umgehen, müssen wir die menschliche Kommunikation verstehen und nachvollziehen, dass die NutzerInnen eine Erwartungshaltung haben, die darauf basiert wie sie üblicherweise durch Sprache kommunizieren.

Erst einmal ist es wichtig, den Usern genügend Infos darüber zu geben, was sie tun können. Außerdem muss man ihnen die Einschränkungen verständlich machen, insbesondere dass aktuell kein richtiger Dialog entstehen kann.
Bei der Konzeption versucht man, die Absicht der NutzerInnen zu antizipieren: man kann zwar nicht alle Absichten vorhersehen, aber man kann eine Infrastruktur schaffen, die Kontext-bezogen funktioniert. Hierfür startet man am besten mit einem konkreten Use Case und versucht die Intention des Users an jedem Punkt der Konversation zu antizipieren, um eine passende Antwort parat zu haben. Damit das funktioniert ist es wichtig, gut zu planen, detailliert zu konzipieren und mit diversen potentiellen NutzerInnen zu testen.

Was kann die App?

Nutzer können nicht sehen, wo sie in der VUI sind, also muss man ihnen sagen, welche Funktionen sie nutzen und nutzen können und dabei die richtige Menge an Infos bieten. Je nach Thema der Voice App braucht man eine passende Einführung, um über die Möglichkeiten der App zu informieren.

Wie strukturiert man die Konversation?

Hinsichtlich der Konversation gibt es ein paar grundlegende hilfreiche Regeln. Ja/Nein-Fragen bieten sich an, weil sie unkompliziert sind und die NutzerInnen sie gut beantworten können. Pro Interaktion empfiehlt Amazon maximal drei Optionen. Außerdem sollte man die Möglichkeit bieten, aus der Konversation/Anfrage auszusteigen und neu anzufangen, falls eine falsche Abzweigung genommen wurde. Falls die Voice App etwas nicht versteht, sollte eine sinnvolle Antwort gegeben werden (Bitte wiederholen, bitte langsamer reden, oder andere Fragen vorschlagen), sodass keine Sackgasse entsteht sondern eine Hilfestellung gegeben wird.

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Momentan fehlt Voice User Interfaces die Fähigkeit, weiter zu gehen als einfache Anweisungen zu verarbeiten. Sie sollten noch mehr „conversational“ werden, sodass man tatsächlich eine Unterhaltung mit ihnen führen kann. Um das zu erreichen, müssen sie sich die Vergangenheit merken: sowohl vergangene Konversationen als auch das, was die NutzerIn im Verlauf der aktuellen Konversation gesagt hat. Es wird auch nötig sein, dass Voice Apps und andere Apps und Geräte besser miteinander verknüpft werden, damit man in unterschiedlichem Kontext von Voice zu visueller Darstellung z.B. auf dem Laptop wechseln kann. („Alexa, schick das an mein iPhone“).


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