Im April habe ich an einem Töpferkurs an der Drehscheibe…

Im April habe ich an einem Töpferkurs an der Drehscheibe teilgenommen – das sind die Ergebnisse. Ich hatte mir vorher keine Gedanken darüber gemacht, was ich herstellen möchte sondern hab einfach drauf los gearbeitet, sodass eine Menge kleinerer Becher entstand. Die meisten schief und krumm, aber ich sag einfach mal, die haben Charakter 😉

In der ersten und zweiten Woche haben wir – nachdem wir den Ton “geschlagen” haben – unsere Tonklumpen auf die Scheibe gehauen, mehr oder weniger erfolgreich oder verzweifelt versucht das Ding zu zentrieren und dann an der drehenden Scheibe ein Gefäß geformt. In der dritten Woche waren die Teile schon etwas trocken und es ging um das “Abdrehen”, also das Glätten von ausgefransten Böden mit verschiedenem Werkzeug. Im vierten und letzten Teil des Kurses durften wir die Teile glasieren. Auch hier hatte ich wenig Plan sondern habe die Becher nach Lust und Laune in die Glasur gehalten, dabei habe ich immer ein paar in ähnliche Farbkombinationen glasiert, sodass jetzt quasi drei Sets entstanden sind. Nach dem Glasieren wurden die guten Stücke im Ofen gebrannt und ein paar Tage später konnten wir sie abholen. Jetzt stehen sie hier bei mir auf einem Regal wie eine kleine Ausstellung, ich habe aber auch schon Kaffee daraus getrunken.

Der Kurs fand bei Bender Keramik in Neukölln statt und war wirklich gut. Falls mich jemand fragen sollte, ob ich diesen Kurs empfehlen kann, hier ist schon mal präventiv eine sehr kurze Antwort: Jep!

via Tumblr https://ift.tt/2KXbL6X

Advertisements

Im April habe ich an einem Töpferkurs an der Drehscheibe…

Im April habe ich an einem Töpferkurs an der Drehscheibe teilgenommen – das sind die Ergebnisse. Ich hatte mir vorher keine Gedanken darüber gemacht, was ich herstellen möchte sondern hab einfach drauf los gearbeitet, sodass eine Menge kleinerer Becher entstand. Die meisten schief und krumm, aber ich sag einfach mal, die haben Charakter 😉

In der ersten und zweiten Woche haben wir – nachdem wir den Ton “geschlagen” haben – unsere Tonklumpen auf die Scheibe gehauen, mehr oder weniger erfolgreich oder verzweifelt versucht das Ding zu zentrieren und dann an der drehenden Scheibe ein Gefäß geformt. In der dritten Woche waren die Teile schon etwas trocken und es ging um das “Abdrehen”, also das Glätten von ausgefransten Böden mit verschiedenem Werkzeug. Im vierten und letzten Teil des Kurses durften wir die Teile glasieren. Auch hier hatte ich wenig Plan sondern habe die Becher nach Lust und Laune in die Glasur gehalten, dabei habe ich immer ein paar in ähnliche Farbkombinationen glasiert, sodass jetzt quasi drei Sets entstanden sind. Nach dem Glasieren wurden die guten Stücke im Ofen gebrannt und ein paar Tage später konnten wir sie abholen. Jetzt stehen sie hier bei mir auf einem Regal wie eine kleine Ausstellung, ich habe aber auch schon Kaffee daraus getrunken.

Der Kurs fand bei Bender Keramik in Neukölln statt und war wirklich gut. Falls mich jemand fragen sollte, ob ich diesen Kurs empfehlen kann, hier ist schon mal präventiv eine sehr kurze Antwort: Jep!

via Tumblr https://ift.tt/2KXbL6X

Monatsrückblick – April 2018

Geschrieben:

Meine ersten Gedanken zum Kauf einer Zweitkamera, ein Testbericht über die Fujifilm X100T, ein Bericht mit Fotos über die Fujifilm X-T20, und die ersten Eindrücke mit der Fujifilm X70.

Gehört:

image

Gelesen:

Geklickt:

Gekauft:

  • Die Fujifilm X70

Ausgemistet:

  • Einiges beim Flohmarkt verkauft, einiges auf der Straße verschenkt, ein bisschen was bei Kleiderkreisel losgeworden.

Geärgert:

  • Über Bullshit Banken, die so tun als wären sie das Gegenteil von Bullshit Banken (Tweet 1 & Tweet 2)
  • Bei meinem Fahrrad geht am Vorderreifen die Luft raus, aber nur manchmal und nur langsam – schwer zu fixen.
  • Darüber, dass nicht alles nach Plan läuft.

Gefreut:

  • Über eine gelungene Spendenkampagne
  • Darüber, dass mich ein Freund gebeten hat, die Playlist für seine Geburtstagsparty zu erstellen
  • Über ein tolles 16. Ladies That UX Meetup, was wir bei Immobilienscout24 veranstaltet haben – und ganz besonders über Feedback wie dieses: „It was my first time at this Meetup event and I liked how everyone was willing to openly share their experiences to help one another. This is the kind of community I was searching for and the support group is quite awesome from what I witnessed last night 🙂 Also, the food was amazing!“
  • Über Besuch und einen Abend beim Jazzkonzert mit Schööf
  • Über Inbox Zero, gleichzeitig im privaten und im beruflichen Postfach. Hat leider nicht lange gehalten 😉
  • Über einen gut gelaunten Busfahrer, der lustige Ansagen gemacht hat und alle mit seiner positiven Stimmung angesteckt hat
  • Über einen Teamausflug im Kletterpark

Gelacht:

Bewegt:

  • Anfang April habe ich mein Fahrrad aus dem Winterschlaf geholt und bin insgesamt 160 Kilometer Rad gefahren.
  • Am Laufen hatte ich auch Freude, leider wurden es dann aber nur insgesamt 33 Kilometer.

Hier geht’s zum Monatsrückblick März 2018.

*Affiliate Link

via Tumblr https://ift.tt/2rskYwf

Monatsrückblick – März 2018

Geschrieben:

Gehört:

Am häufigsten habe ich das neue Young Fathers Album gehört. Meine Neuentdeckung des Monats war Prop Dylan, der als Support Act bei den Looptroop Rockers dabei war. Abends habe ich gern Max Richter gehört.

Gelesen:

Geklickt und interessant gefunden:

Gesehen:

  • Die zweite Staffel Jessica Jones auf Netflix
  • Den Film „Black Panther“ im Kino
  • Diverse Reviews über die Fujifilm X70 und X100T auf Youtube

Gekauft:

Ein Buch über gesundes Leben sowie eine große und eine kleinere Packtasche für meinen kleinen Umzug Anfang Mai.

Ausgemistet:

Diese Kategorie nehme ich neu mit auf, da ich momentan viel ausmiste, um möglichst wenig transportieren oder in der Wohnung zurücklassen zu müssen. Minimalismus und so. Im März habe ich mich von Snowboardklamotten und einem Eames Side Chair verabschiedet, weil ich beides nicht unbedingt brauche. Die Einnahmen aus diesen Sachen investiere ich vermutlich in eine gebrauchte Fujifilm X100T – wenn jemand diese Kamera verkaufen möchte, bitte melden.

Geärgert:

  • Darüber, wie der Weltfrauentag für Marketingzwecke benutzt wird.
  • Meine Spotify Bibliothek ist schon wieder voll, das heißt wenn ich ein weiteres Album speichern möchte, muss ich erst ein anderes entfernen. Also es geht dabei nicht um das herunterladen von Alben sondern das „Bookmarken“ von Alben, sodass man sie in seiner Bibliothek schnell wieder findet, ist auf insgesamt 10.000 Songs und Alben beschränkt. Das ist natürlich ein Luxusproblem, aber doch irgendwie lästig.

Gefreut:

  • Snowboarden mit Freunden, Zeit zu lesen und zu entspannen.
  • Viele positive Nachrichten, die ich bekommen habe nachdem ich über meinen Plan für den Sommer berichtet habe – auch von Leuten, mit denen ich sonst wenig Kontakt habe.
  • Grammofy (Evenly Kunde) macht doch weiter und wird demnächst kostenlos. Sehr schön.

Geplant:

  • Den Sommer 2018, den ich am Bodensee verbringen werde. Da gibt es viel zu organisieren. Wohnung, Arbeitsamt, Freelancing, Projektideen, Besitz reduzieren…
  • Ab Mitte Mai bin ich in begrenztem Umfang als Freelancer verfügbar – in den Bereichen Text und Kommunikation, Konzeption für digitale Produkte und mobile User Experience. Mehr Infos gibt es auf annalenakoenig.de

Gelernt:

Wie man besser mit Angst umgehen kann und sie überwindet. Kurz gesagt: wahrnehmen, was man außer Angst noch so fühlt (z.B. Vorfreude, gespannte Aufregung, Neugierde) und dann entscheiden, dass man der Angst nicht komplett das Feld überlässt, weil sie nur ein Teil von mehreren Gefühlen ist. (Aus einem Podcast von Tim Ferriss im Gespräch mit Caroline Paul) Daran hab ich mich erinnert, als ich am Einstieg unserer Freeride Tour saß und losfahren sollte.

Gelacht:

Ich bin ja nicht so ein DIY Fan, vielleicht fand ich deswegen diesen Tweet so lustig.

Bewegt:

In diesem Monat war ich drei Mal im Fitnessstudio, fünf Tage Snowboarden, ein Mal Bouldern und zwei Mal laufen. Gegen Ende des Monats dachte ich mal, ich werde krank, und hab mich geschont, aber offenbar hatte ich nur Schlafmangel seit der Zeitumstellung. Ich freue mich schon auf das Laufen im Frühling 🙂

Meditiert:

Im März habe ich ab und zu meditiert, aber eher als Erste-Hilfe-Aktion wenn ich das Gefühl hatte, dringend etwas Ruhe in meine Gedanken zu bringen. Dafür hatte ich endlich eine Idee, was ich als Auslöser für eine Routine verwenden könnte: Ich versuche jetzt, immer nach dem Essen zu meditieren, jeweils für 10 Minuten. Weil ich dann auf jeden Fall nicht mit knurrendem Magen da sitze und weil das dann nicht direkt nach dem Aufstehen bzw. direkt vor dem Schlafengehen ist. Mal sehen ob sich das nach dem Mittagessen im Büro auch umsetzen lässt, ansonsten eben nach dem Abendessen.

Hier geht’s zum Monatsrückblick Februar 2018.

via Tumblr https://ift.tt/2pWRINc

Mein Plan für den Sommer

Zum Jahresbeginn habe ich mir überlegt, was 2018 so bringen könnte, und bin erstmal auf die üblichen Vorsätze gekommen: Yoga, Laufen, Meditation, Minimalismus, gesunde pflanzliche Ernährung und so weiter… ihr kennt das. Doch dann habe ich offenbar etwas zu intensiv über mein Leben nachgedacht und kam noch auf ganz andere Ideen. „Zu intensiv“ schreibe ich in Anführungszeichen, denn tatsächlich war es genau richtig, etwas länger zu überlegen, was ich momentan will, wohin ich will, warum ich das will, und ob ich vielleicht weniger wollen will. Okay, das letzte ist nur so halb ernst gemeint, wobei „weniger wollen wollen“ ja auch ein erstrebenswertes Ziel ist.

Jedenfalls kam ich zu der Erkenntnis, dass ich zwei Bedürfnisse habe: das erste ist, Zeit mit meinen Omas zu verbringen. Warum? Na, weil ich sie sehr mag und schon seit 10 Jahren nicht mehr länger als ein paar Tage am Stück gesehen habe, auch wenn ich recht häufig zu Besuch war.  Weil ich ihren Alltag miterleben möchte und nicht nur zu besonderen Anlässen da sein will. Weil ich beim gemeinsamen Mittagessen nicht immer daran denken möchte, dass ich langsam aufbrechen sollte, um meine Sachen zu packen und zurück zum Flughafen zu fahren. Weil man manche Sachen nicht auf „irgendwann mal“ verschieben kann. Und weil ich es mir in meiner momentanen Situation erlauben kann, das zu tun.

Und das zweite Bedürfnis ist, etwas zu produzieren, kreativ zu sein. Und zwar mehr als die paar Blogbeiträge, die ich meist spät abends schreibe, wenn ich eigentlich schon längst schlafen sollte (so wie jetzt gerade). Größere Projekte als ein paar Urlaubsfotos. Warum? Weil es mir einfach sehr viel Freude macht. Schreiben, Fotografieren, eine Geschichte entwickeln, lesenswerte Artikel oder Musik zu kuratieren, oder auch etwas neues lernen wie z.B. Webseiten zu bauen.

Anstatt es mit dieser Erkenntnis auf sich beruhen zu lassen, hatte ich spontan den Gedanken: „Was, wenn ich das tatsächlich mache?“ Nachdem ich ein paar FreundInnen von dieser vagen Idee erzählt hatte, war sie plötzlich nicht mehr so vage. Ich dachte weiter darüber nach, unter welchen Umständen ich das realisieren könnte. Als ich irgendwann einen groben Plan hatte, sprach ich die Idee vorsichtig bei meiner Omi an. Wie erwartet, war die erste Reaktion „Kind, du kannst doch nicht einfach kündigen!“, aber dann kam doch recht schnell so ein Funkeln in ihren Augen auf und ich wusste, sie würde sich genauso über die gemeinsame Zeit freuen wie ich.

Das bin ich mit meinen Omas im März 2017:

Und diese beiden Bilder sind schon ein paar Jährchen älter:

Anschließend musste ich erst einmal Mut sammeln. Das war ein Prozess, der sich über ein paar Wochen gezogen hat. Doch dann ist das ganze jetzt ins Rollen gekommen. Ich habe nach 2,5 Jahren meinen spannenden Job als Projekt- und Produktmanagerin bei Evenly gekündigt und werde Anfang Mai erst einmal mit einigen Sachen gen Süden ziehen. Bis dahin werde ich meinen Besitz noch etwas reduzieren (weil das praktischer ist) und dann den Sommer am Bodensee mit meinen Omas und meinen Eltern verbringen. Mir von meiner Omi zeigen lassen, wie sie ihren leckeren Guglhupf macht, mir von meiner Oma zeigen lassen, wie so ein Bridge Turnier abläuft, aber auch ganz normale Dinge tun. Ich bin dann einfach mal ein paar Monate da. Und vielleicht darf ich ja sogar etwas davon fotografisch dokumentieren.

Nebenbei möchte ich hier weiterhin bunt gemischt bloggen, meine Fotografie Fähigkeiten verbessern, und die eine oder andere Idee umsetzen (möchte jemand Feedback zu einer Idee für ein Online Magazin geben? Es geht darum, Geschichten von Menschen zu erzählen, die irgendwie anders aber auch ganz normal sind. Auf die Idee kam ich als ich „Gegen den Hass“ von Carolin Emcke gelesen habe).

Außerdem stehe ich ungefähr ab Mitte Mai für ein paar Monate als remote Freiberuflerin zur Verfügung. Ich mache „Telearbeit“, wie man das so schön auf Deutsch nennt. Allerdings nicht als Product/Project Manager, da diese Rolle nicht besonders gut für remote und Teilzeitarbeit geeignet ist, sondern im Bereich Text. Als „Content Writer“, Bloggerin, „Newsletter Editor“, Texterin für Webseiten und Apps oder als Social Media Redakteurin. Gerne auch als Konzepterin für Apps, Webseiten oder Voice UI. Alles Dinge, die ich in vergangenen Jobs schon gemacht habe. Allerdings werde ich nur für <15 Stunden pro Woche freelancen, denn ansonsten nimmt es zu viel von der Zeit, die ich für meine Omas reserviert habe.

Wer diesbezüglich einen Tipp oder eine Anfrage hat, findet auf www.annalenakoenig.de Infos und Kontaktmöglichkeiten.

Im Sommer höre ich mich dann nach offenen Stellen im Bereich Product/Project Management um, mit dem Ziel, im Herbst wieder in einer Festanstellung zu starten. Vielleicht gehe ich zurück nach Berlin, vielleicht schaue ich aber auch mal, was Zürich so zu bieten hat. Was den Herbst betrifft, ist also noch einiges offen.
Aber aus aktueller Sicht würde ich gerne weiterhin als Product Manager eine App betreuen, da ich in dem Bereich bei Evenly sehr viel wertvolle Erfahrung sammeln konnte, vor allem dank der spannenden Kundenprojekte wie z.B. Apps für HSV, BVB, Arte, funk (Junges Angebot von ARD und ZDF), Grammofy und (tba). Zudem hatte ich hier ein tolles Team von Leuten, die gerne ihr Wissen geteilt haben. Ich finde es super, wenn Software-EntwicklerInnen etwas genauer erläutern, was sie bei der Umsetzung genau tun. Das ist interessant und es war immer motivierend, täglich mehr davon zu verstehen. (Danke an dieser Stelle an dieses Team. Die Kündigung ist mir nicht leicht gefallen und ich freue mich sehr, dass ihr einerseits meinen Plan unterstützt aber mir auch sagt, wie sehr ich im Team fehlen werde – das bedeutet mir viel.)

Auch bei meinen Eltern möchte ich mich vorab für die Unterstützung bedanken, da ich freundlicherweise ein freies Zimmer bei ihnen beziehen darf und sie sich durch mich den Alltag durcheinander bringen lassen. Immerhin kann ich Kochen ;). Auch auf die gemeinsame Zeit mit den Eltern freue ich mich. Und natürlich auf die Katzen. Ja, das bedeutet einiges an Catcontent in meinen Instagram Stories, ihr solltet mir sicherheitshalber schon mal dort folgen.

Das war die lange Version. Wem das zu viel Text ist, hier ist noch ein „Too long; didn’t read“, also eine Zusammenfassung für faule aber neugierige LeserInnen:

tl;dr

  • Ich bin von Mai bis ca. Oktober nicht in Berlin sondern am Bodensee, um Zeit mit meinen Omas zu verbringen
  • Währenddessen bin ich in Teilzeit remote als Freelancer verfügbar
  • Ab Herbst möchte ich wieder als Project/Product Manager in Festanstellung arbeiten, entweder in Berlin oder Zürich oder ganz woanders
  • Danke an alle, die mich bei diesem Plan unterstützen!

via Tumblr https://ift.tt/2DX7yvl

Eine Geschenkidee finden

Wenn Weihnachten oder ein Geburtstag ansteht und man jemanden beschenken möchte, ist der erste Gedanke nicht selten „Oh mein Gott, ich weiß nicht, was ich schenken soll!“. Manchmal denkt man, die Person habe ja schon alles. Oder man meint, die Person nicht gut genug zu kennen.

Ich finde schenken eine schöne Sache, da es darum geht, jemandem eine Freude zu machen. Es ist allerdings auch nicht immer einfach, vor allem wenn man *wirklich* das Ziel hat, dem Beschenkten Freude zu machen – und nicht einfach irgendwas schenkt, damit man etwas geschenkt hat.

In diesem Beitrag notiere ich, welche Fragen man sich stellen kann, um ein gutes Geschenk zu finden. Diese nutze ich dann als Hilfestellung für die Zukunft, die ihr vielleicht auch mal brauchen könnt.

Zuerst einmal die offensichtlichen Punkte:

  • hat die Person in letzter Zeit einmal etwas erwähnt, was sie sich wünscht oder brauchen könnte?
  • hat die Person einen Wunschzettel (online), auf dem du etwas aussuchen kannst?

Im nächsten Schritt:

  • von welchen Dinge oder Aktivitäten hat die Person zuletzt begeistert erzählt? Vielleicht kannst du etwas ähnliches schenken.
  • kann die Person Zubehör für Hobbies und Interessen brauchen?
  • Hat die Person etwas erwähnt, was sie gern mal lernen möchte oder gibt es etwas, wozu sie versucht, sich aufzuraffen? Vielleicht findest du ein motivierendes Geschenk?
  • Kannst du ein persönliches Geschenk machen, wie z.B. ein Fotobuch von einem gemeinsamen Ausflug oder eine Collage?

Vorsicht mit Geschenken, die Aufwand verursachen:

  • Gutscheine: viele werden nie eingelöst, aber wenn du eine gemeinsame Aktivität schenkst und dich selbst aktiv um die Umsetzung kümmerst, liegt die Verantwortung bei dir und es ist okay. Manche Gutscheine können aber auch unkompliziert sein, z.B. von einem Sportgeschäft, was die beschenkte Person mag und wo die Auswahl groß ist.
  • Kleidung: immer schwierig, denn falls das Kleidungsstück nicht passt, muss die Person von dir den Kassenzettel bekommen und sich um den Umtausch kümmern.

Gegenstände vs. Erlebnisse:

  • Falls die Person sich für Minimalismus interessiert oder erzählt, dass sie zuhause ausmistet, sollte man lieber keine Gegenstände verschenken. Ansonsten könnte es sein, dass sie das Ding nicht unbedingt braucht und trotzdem behält, weil sie ihr unangenehm ist, dein Geschenk weg zu geben. In dem Fall empfiehlt es sich eher, ein (gemeinsames) Erlebnis zu schenken, und sei es „nur“ ein gemeinsames Essen.
  • Ein Gegenstand hat den Vorteil, dass man ihn auspacken kann, was ein schöner Moment sein kann. Du kannst aber auch Erlebnisse kreativ verpacken oder etwas basteln, was das nicht-physische Geschenk verkörpert.

Erlebnisse:

  • Falls du ein gemeinsames Erlebnis verschenken möchtest, überlege dir, wo das stattfinden könnte und wie kompliziert es zu organisieren ist. Wenn ihr in der gleichen Stadt wohnt, kannst du darüber nachdenken welche Restaurants ihr gefallen oder nach dem aktuellen Kulturangebot der Stadt googeln. Falls ihr euch nicht so häufig seht, ist das auch machbar, verursacht aber mehr Planungsaufwand deinerseits, also überlege, ob du das umsetzen kannst.
  • Falls du bei dem Erlebnis nicht dabei sein kannst/willst, überlege ob die Person da allein hin geht (falls sie der Typ dafür ist) oder wer ansonsten mit gehen würde.

Wenn euch dieser Artikel geholfen hat und ihr mir eine Freude machen möchtet, könnt ihr mir ganz einfach etwas von meinem Wunschzettel schenken. Allgemein bevorzuge ich jedoch (bis auf Bücher) eher nicht-materielle Geschenke wie gemeinsame Unternehmungen.

via Tumblr https://ift.tt/2pEbvRx

Monatsrückblick – Februar 2018

Gehört:

– Lieblingslied im Februar: Looptroop Rockers – Fort Europa 

Black Panther Soundtrack

Gutes Mixtape für ATCQ Fans wie mich.

Und ansonsten habe ich unter anderem Musik von diesen KünstlerInnen gehört: KRS-One, Action Bronson, Looptroop Rockers, A Tribe Called Quest, Brand Nubian, El Da Sensei, Marconi Union, Nightmares on Wax, Fat Freddy’s Drop, Kendrick Lamar, Prop Dylan, Beirut, POLICA, Jack Johnson…

Bücher:

– Carolin Emcke – Gegen den Hass* ★★★★★

– Michael A. Singer – The Surrender Experiment* ★★★☆☆ (hier findet ihr meine Rezension)

– Kazuo Ishiguro – Damals in Nagasaki* ★★★☆☆

Links:

Map Showing Where Today’s Countries Would Be Located on Pangea 
– Video: Flucht 1945 und heute: 2 Generationen. 1 Schicksal. 
Mindfully Coping with Urges & Addictions 
Impatience: The Pitfall Of Every Ambitious Person 
Modern life is lonely. We all need someone to help
»Der Sinn des Lebens ist zu leben« 
Mobile UX isn’t just about breakpoints
Don’t Let Your (Technology) Tools Use You
How to Be a Responsible Music Fan in the Age of Streaming
12 Mobile UX Design Trends For 2018
– Video: Nico Semsrott – AFD-Wähler sind arm dran. Und schlechte Menschen.
The importance of side projects
Why designing for habits may be harmful and the underused alternative to try
Your ‘Lite’ App Should Be Your Only App
– Very nice collection and visualization of the “Laws of UX” (including posters)
über 3 things for an easier life
The Tyranny of Structurelessness („there is no such thing as a structureless group. Any group of people of whatever nature that comes together for any length of time for any purpose will inevitably structure itself in some fashion“)
Ride-hailing is pulling people off public transit and clogging up roads
What is the most confident statement? „I don’t know.“

Gekauft:

– Ein Buch, Handschuhe und Bambussocken*

Geärgert:

– Darüber, dass ich zu unregelmäßig und zu wenig geschlafen habe
– Darüber, dass ich meinen Duolingo Streak nach über 20 Tagen gebrochen habe. Aber der Ärger war zugegeben nicht besonders groß.

Gefreut:

– Darüber, die Looptroop Rockers live zu sehen
– Über nette Worte

Geplant:

– Einiges geplant, wovon ich aber jetzt noch nicht erzähle. Vielleicht im nächsten Monatsrückblick… 🙂

Gelernt:

– Italienisch habe ich hauptsächlich mit Duolingo gelernt, und ein bisschen Hausaufgaben für den VHS-Kurs habe ich tatsächlich auch gemacht.
– Ein bisschen was habe ich über den Blitz gelernt, den ich mir für meine Kamera gekauft habe. Die Theorie hab ich lange vor mir her geschoben, aber praktisches Ausprobieren hat mir auch schon ein paar Erkenntnisse gebracht.

Sport:

– In diesem Monat war ich 8 Mal im Fitnessstudio und hab dabei entspannt ein paar Podcasts gehört. Außerdem habe ich zwei kleine Läufe habe ich gemacht, das sind dann 7 km von den geplanten 500 km für dieses Jahr – immerhin ein Anfang 😉

Meditation:

– Meditiert habe ich ab und zu aber noch ohne feste Routine. Zusätzlich habe ich die Atemübungen entdeckt, die es auch in meiner Meditationsapp „Oak“ gibt.

Schlaf:

– Im Februar habe ich ungefähr 221 Stunden geschlafen, das sind etwa 32 Stunden weniger als letzten Monat. Das pünktliche und regelmäßige ins Bett gehen hat nicht so gut geklappt und ich merke es auch, deshalb nehme ich mir für den März vor, da wieder mehr Regelmäßigkeit zu etablieren.

Schritte:

– Ich bin etwa 225800 Schritte gelaufen, etwas weniger als im Januar aber genauso viel wie im November und Dezember letzten Jahres. Das wird eventuell demnächst wieder etwas mehr wenn ich wieder laufen gehe.

Und sonst so:

– Irgendwie kam ich auf die Idee, dass ich ja die Domain zu meinem Namen gar nicht besitze, also hab ich das mal geändert und mir annalenakoenig.de gesichert und zumindest mal ein bisschen was dran gemacht.
– Habe weiter ausgemistet und mehrere Sachen über Kleiderkreisel verkauft
– War bei einigen Geburtstagen und habe gute Gespräche geführt, mit alten Bekannten und neuen Leuten
– Aufgrund von übrigen Bananen im Büro habe ich gleich zwei Mal ein leckeres veganes Bananenbrot gebacken.

Was bisher geschah: Monatsrückblick Januar 2018

*Amazon Affiliate Link: wenn ihr darüber etwas kauft bekomme ich ein paar Cent Provision. Für euch bleibt der Preis aber gleich.

via Tumblr http://ift.tt/2oMnLOl

Monatsrückblick – Januar 2018

Musik:

Lieblingslied im Januar: Digable Planets – Where I’m from (Spotify)

Mein musikalisches Highlight unter den Neuerscheinungen ist die Nicht auf Arbeit sondern Tour EP von Dexter (Spotify). Außerdem habe ich dieses Mixtape  und diesen Track gerne gehört. Und laut last.fm waren diese meine meistgehörten Alben im Januar:

image

Bücher:

  • Tausend strahlende Sonnen von Khaled Hosseini (★★★★★) Oh wow, das war einfach nur gut. Ein Buch, das viele verschiedene Gefühle auslöst und den Leser eintauchen lässt in das Kabul/Afghanistan/Pakistan der letzten Jahrzehnte. Nachdem ich von “And the Mountains echoed” schon so begeistert war, möchte ich auch diesen Roman des Autors jedem empfehlen.

(Die Links zu den Büchern sind Amazon Affiliate Links, das heißt der Preis bleibt für euch gleich und ich bekomme von Amazon eine kleine Provision)

Texte und andere Fundstücke:

Gekauft:

  • Blitz für meine Kamera
  • Konzertticket für die Looptroop Rockers ❤

Geärgert:

Die Bluetooth Box von Bose, die ich einmal wegen leichtem Rauschen zurück geschickt habe, wurde ersetzt und die neue rauscht auch. Diese also auch zurückgegeben und jetzt erstmal keine ordentliche Musikabspielmöglichkeit zuhause.

Gefreut:

  • Darüber, dass die Looptroop Rockers für ein Konzert nach Berlin kommen im Februar
  • Freunde haben mich gefragt, ob ich ihre Hochzeit fotografieren möchte – ich habe Ja gesagt 😉

Geplant:

  • Ich möchte Lernen, mit dem Blitz umzugehen, den ich mir für meine DSLR jetzt gekauft habe.
  • Das nächste LTUX Berlin Meetup findet am 13. Februar statt, zu Gast bei ThoughtWorks.

Gelernt:

Von einem Gutschein habe ich mir in einem Spieleladen einen Rubik’s Cube gekauft und mithilfe eines Video Tutorials gelernt, wie man ihn löst. Es macht tatsächlich Spaß und ich war selbst etwas erstaunt darüber, dass ich zuletzt häufig in der U-Bahn damit die Zeit verbrachte.

Und sonst so:

  • Das Laufen pausiere ich momentan, dafür gehe ich 2-3 Mal pro Woche ins Fitnessstudio. Ins Yoga habe ich es noch nicht geschafft, da muss ich mich erst überwinden, ein neues Studio und einen Kurs zu testen.
  • Meditieren tut gut, mache ich aber noch eher sporadisch. Ich nutze dazu die App „Oak“
  • Bei Duolingo bin ich gerade recht aktiv und überbrücke die Pause zwischen dem letzten und dem nächsten VHS-Kurs.
  • Die letzten zwei Wochen habe ich versucht, jeden Tag zur gleichen Zeit aufzustehen, es funktioniert nicht immer (v.a. am Wochenende wenn es keinen dringenden Grund gibt um 8 aufzustehen) aber es hilft extrem beim Aufstehen weil mein Körper dann schon weiß, dass es soweit ist. Das setzt allerdings voraus, dass man auch regelmäßig und rechtzeitig schlafen geht. In diesem Sinne beende ich diesen Beitrag mal, denn es ist schon 23 Uhr… 😉

via Tumblr http://ift.tt/2BHTa9h