Monatsrückblick – August 2018

Der Monat begann mit einem Ausflug nach Leipzig und mit Temperaturen, die einiges an Kraft kosteten. Ich wurde zur Motivationstrainerin in Sachen „genug Trinken“ und nervte meine Omi in dieser Rolle so intensiv, wie es sonst niemand hätte tun dürfen.

Dann war es wieder Zeit für ein paar Tage Italien. Laufen, Lesen, Pizza. (und Bewerbungen, aber das klingt ja nicht so cool in der Aufzählung).

Später, Mitte des Monats, eine Woche Berlin. Meetings, Freunde treffen, und alles essen was es in Süddeutschland nicht gibt. Anschließend wieder eine schöne Woche im Süden, gute gemeinsame Erlebnisse mit den Omas, so dies und das. Spontan nach Freiburg ins Stadion gefahren, der SC hat gegen Frankfurt gespielt, zwar verloren, aber die Oma und ich hatten Spaß.

Der Monat ging dann gemütlich zu Ende, mit viel Familienzeit aber auch mit einer Menge Orga – Arbeitsamt, Bewerbungen, Gespräche und so weiter. Ich hatte mir vorgenommen, im August einen Job zu finden, aber momentan sind gefühlt ungefähr alle Menschen im Urlaub und alles dauert länger. Ist aber okay, ich bin zuversichtlich, dass ich bald was gutes eintüten kann und mich dann wieder mehr auf andere Dinge konzentrieren kann.


Diesen Monat hatte ich mal die Gelegenheit, ein kleines Projekt umzusetzen, das ich schon lange im Kopf hatte. Ein Online-Shop für meine Mutter, in dem sie ihre gestrickten Sachen verkaufen kann. Meine Mutter strickt zu viel. Und so heißt auch der Shop: Susanne strickt zu viel. So viel nämlich, dass sie das selbst nicht alles brauchen kann und auch der Bedarf an Geschenken nicht ganz mithalten kann. Also schaut doch mal rein und besorgt euch z.B. ein schönes Stirnband für den Herbst, Stricksocken für eure Liebsten oder Baby-Söckchen für das Baby des Bruders der besten Freundin eurer Nachbarin. Jeder sollte Stricksocken haben. Warme Füße sind ein gutes Geschenk.


All diese Erlebnisse wurden von unschönen wichtigen Themen begleitet, medial und in meinem Kopf ging es viel um Rassismus und grundlosen absurden Hass. Ständig wurde “besorgten Bürgern” (Rechtspopulisten und Nazis) zugehört, man müsse ja über ihre Sorgen reden. Doch anstatt deren Themen aufzunehmen, sollten wir konsequent dagegen halten und außerdem viel mehr den Menschen zuwenden, die von Rassismus betroffen sind. Einfach zuhören, das eigene Verhalten reflektieren und verstehen. Ohne sich direkt angegriffen zu fühlen und sich verteidigen zu wollen. Dazu konnte man sich z.B. auf Twitter die Tweets unter dem Hashtag #metwo durchlesen und üben, anderen ihre Erfahrungen von Diskriminierung und Gewalt einfach zu glauben und ernst zu nehmen, anstatt sie ihnen abzusprechen.


Seid ihr schon auf Mastodon? Warum das eine bessere Plattform sein kann als Twitter, hat UARRR hier ganz gut erklärt: Warum wir Twitter verlassen und eine bessere Alternative nutzen sollten.

Mich findet ihr jedenfalls hier: mastodon.social/@blog_bleistift

Geschrieben:

Gehört:

Meine meistgehörten Alben im August laut last.fm:

Danke FM4 für’s spielen dieser Tracks, danke Shazam für’s identifizieren:

Gelesen:

Falls ihr auch mal ein Hörbuch testen wollt kann ich den Audible Probemonat (Affiliate Link) empfehlen.

Geklickt, gelesen, gut gefunden:

Gekauft:

Diesen Monat hab ich mir diversen Kram für’s Laufen gekauft. Neue Hose mit Kompression (ich bilde mir ein, damit schneller zu sein), ein leichter kleiner Rucksack für lange Läufe oder Wanderungen, Trailrunningschuhe, und ein Buch über die schönsten Wanderungen der Welt. Ja, ich laufe gern im Kreis, es ist simpel und tut mir gut 🙂 (dieses Video passt dazu)

Bewegt:

83 Kilometer gelaufen, ein bisschen Fahrrad gefahren, und an einem sonnigen Sonntag habe ich mit meinem Vater eine kleine Wanderung um unseren Hausberg den Hohentwiel gemacht.

Hier geht’s zum Monatsrückblick vom Juli 2018.

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