Hotpantsverbot an Schulen: Aufreizend? Am Arsch!

Hotpantsverbot an Schulen: Aufreizend? Am Arsch!:

lesenswert.

“Wenn Jungs oder
Lehrer von Mädchen abgelenkt werden, müssen die Mädchen sich etwas
anziehen. Als wenn Frauenkörper etwas sind, was versteckt werden muss,
damit nichts Schreckliches passiert. Weil – und das ist ebenso
sexistisch – davon ausgegangen wird, dass Jungs und Männer sich dann
nicht mehr unter Kontrolle halten können.

Es ist genau dieselbe Rhetorik, die
angewandt wird, wenn Frauen belästigt oder vergewaltigt wurden, und dann
hören müssen: Du hättest etwas anderen anziehen / dein Getränk nicht
stehen lassen / diesen Weg nicht langlaufen sollen. Diese Art von
Schuldumkehr nennt sich Victim Blaming: Das Opfer wird beschuldigt, an
einer Tat selbst Schuld zu sein.

Victim Blaming wiederum gehört in den
größeren Zusammenhang von Rape Culture: Eine Kultur, in der davon
ausgegangen wird, dass sexualisierte Gewalt etwas ist, was eben
passiert. Übergriffe sind dann etwas, was einzelne Opfer eben hinnehmen
müssen, wenn sie sich nicht hinreichend verteidigt haben. Das ist dann
dumm gelaufen. Nächstes Mal besser aufpassen. Dass es immer wieder
dieselben Muster sind, nach denen Grenzen überschritten und
Machtstrukturen ausgenutzt werden, kann man ignorieren, wenn man die
Schuld den Opfern gibt.”

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