Dieser kenianische, mit einer Aeropress zubereitete Kaffee war…

Dieser kenianische, mit einer Aeropress zubereitete Kaffee war der Erste nach einem koffeinfreien Monat. Das war ein unglaubliches Geschmackserlebnis.

Am letzten Tag im Juni habe ich mir noch eine kalte Flora Power Mate gegönnt und anschließend den ganzen Juli auf Kaffee, Mate, Cola und andere koffeinhaltigen Getränke verzichtet. Das Ziel war, herauszufinden was passiert – und ob überhaupt etwas passiert. Außerdem finde ich es generell interessant, eine Gewohnheit für eine gewisse Zeit bewusst zu verbannen. Selbst wenn das nicht dein Leben ändert, denkst du doch ein bisschen darüber nach und weißt diese Angewohnheit, den Genuss anschließend vielleicht neu zu schätzen.

Mein koffeinfreier Monat war schwieriger als gedacht. In den ersten drei bis vier Tagen hatte ich Kopfschmerzen. Anschließend die ganze restliche Zeit keine mehr. Zufall? Ansonsten ging es mir gut. Ein besonders schweres Mittagstief hatte ich nicht, im Gegenteil. Das Schwierige war, dabei zu bleiben und es durch zu ziehen. Auch an den drei Veranstaltungstagen, an denen ich zwischen 5 und 6 aufgestanden bin. Auch auf der langen Autofahrt. Einmal musste ich spontan ein Getränk bestellen und habe reflexartig eine kleine Cola bestellt. Das zeigt: viele Gewohnheiten sitzen so tief, die lassen sich nur abtrainieren, wenn man es ganz bewusst und fest entschlossen angeht.

Lohnt es sich, dauerhaft auf Kaffee zu verzichten?
Ich bekam über Twitter und App.net den Rat, gar nicht erst wieder mit dem Kaffee trinken anzufangen. Aber ehrlich gesagt sehe ich dafür momentan nicht den Grund. Informationen über gesundheitliche Auswirkungen lassen sich verschieden auslegen. Mal heißt es, Kaffee versetzt den Körper in Alarmbereitschaft und schadet dabei, mal werden ihm gesundheitsfördernde Eigenschaften zugesprochen.

Ich habe nicht das Gefühl, dass Kaffee mir besonders schadet. Es sieht aber gerade danach aus, als würde ich meinen Kaffeekonsum erstmal etwas reduzieren. Nicht jeden Morgen standardmäßig einen, sondern zwei/drei Mal pro Woche einen besonders guten Kaffee. Oder am Wochenende ganz in Ruhe selbst zubereiten. Dazu kommt noch, dass ich wirklich gerne bei der Arbeit hin und wieder eine leckere kalte Mate trinke.

Um zu überprüfen, ob meine Beobachtungen (Kopfschmerzen etc.) nur einmaliger Zufall waren oder mit dem Koffein zusammen hängen, wiederhole ich das Ganze einfach irgendwann dieses Jahr noch einmal.

via Tumblr http://ift.tt/1unZhXr

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s